Generalstreik der Polizei – was nun?

Einleitung

Vieleviele Menschen, um nicht zu sagen „beinahe alle“, wissen garnicht, wie nahe wir in einer der bekanntesten Staedte NRWs einem Generalstreik der Polizei im ersten Quartal waren. Dass dieser durch ein Bauernopfer abgewendet wurde, welches dienstlich rein garnichts brachte, aber dennoch akzeptiert wurde, moechte ich der Polizei in die Schuhe schieben. Was die Polizei dazu gebracht hat, mit einem Generalstreik zu drohen, ist absolut die Schuld des Dienstherrn, hoch bis hin zum Innenministerium.

Ungefaehrer Ablauf

Aber was tun, wenn die Polizei in den Generalstreik tritt? Zu den Fakten:

-Die Region ist dann objektiv unregierbar

-Dadurch gilt deutsches Recht nicht mehr, meines Wissens. Es gilt internationales Recht

Darueberhinaus:

-Es wird ruhig bleiben, bis die Leute gemerkt haben, dass ein Generalstreik der Polizei auch bedeutet, dass man die Rufnummer 110 vergessen kann. Das wird der Zeitpunkt sein, wo alle pauschalrechthabenden Impertinenzbestien sich in das Kuechenschwert stuerzen, weil ihnen bewusst wird, dass sie jetzt nicht mehr zur Untermauerung ihres Rechthabens mit der Polizei drohen koennen und andersrum die Polizei auch nicht mehr zu deren Schutz kommen wird. 🙂 checkmate! ❤

-Die 112 wird man anrufen koennen und die Jungs/Maedels kommen auch, bis

-die ohnehin auf Krawall gebuersteten Menschen ebenfalls begriffen haben, dass sie jetzt tun koennen, was sie wollen. Hindern wird sie niemand. Man koennte sie – so man Leute uebrig laesst, die einen im Nachgang anklagen koennten – bloss im Anschluss verfolgen lassen. Oder in kurz: Wenns 112 zu heikel wird rauszufahren, weil 110 nicht da ist, um fuer deren Schutz zu sorgen, ist 112 auch nicht mehr anzurufen. In diesem Moment sterben saemtliche Hypochonder und Muenchhausener.

-Je nach Region, wird binnen weniger Stunden, spaetestens zum Einbruch der Dunkelheit damit begonnen, die Supermaerkte zu pluendern. Berlin war ein gutes Beispiel: 15min Stromausfall – schon wird gepluendert. Reine Panik, das Leben wie man es kennt, koennte ab Mitternacht vorbei sein 😉 Wir kennen das alle von Brueckentagen! Stellt euch das im Faktor 10 vor. Panik, Panik, das Ende ist nahe…

-Das normale Volk wird sich das eine, eventuell sogar zwei bis drei Naechte angucken und sich dann verdruecken. Sehen wir wie es ist: Die meisten Leute sind heutzutage – an der Natur gemessen – Beutetiere. Das einzige was sie daran hindert gerissen zu werden, ist die Polizei und ein Funke von „Werten und Normen“ der Gesellschaft. Wobei das auch eine ziemliche Todesmaschinerie sein kann. Keine Polizei, keine Notwendigkeit der Einhaltung von Werten und Normen. Sobald eine gewisse Hemmung ueberwunden ist, geht es los:

Der PURGE hat begonnen.

Macht euch keine Hoffnungen: Egal wie oft es dumme Menschen gibt, die Menschen ueber den Tieren sehen, der Mensch ist ein Tier. Ein brutales, sadistisches, opportunistisches und seine Intelligenz zur Auslebung des Sadismusses und Opportunismusses benutzendes TIER. Wer nicht glaubt, dass dem so ist, einfach mal recherchieren, was in Jugoslawien in den 90ern los war. Je „bunter“ die Gegend, desto mehr Konfliktpotenzial – wobei es vollkommen egal ist, wer initial anfaengt. Die „guten guten bunten Menschen“ oder die „boesen boesen braunen Menschen“…

Nur was tun?

Dass ein Generalstreik der Polizei, solange die Situation nicht gaenzlich hochkocht, eher nicht zu einem permanenten Zustand wird, sollte klar sein. Die wissen genauso wie jeder Entsorgungstechniker auch: Je laenger wir streiken, desto mehr Muell ist auf der Strasse 😉 Das kann man 1:1 uebernehmen. Ausserdem mag die Polizei keine Konkurrenz, auch wenn es keine Konkurrenz ist, sondern lediglich eine Unterstuetzung. Sie wird es also nicht riskieren, dass augenscheinlich ein Machtvakuum entsteht, dass von nicht-staatlicher Stelle gestopft wird. Ein nettes Beispiel: In NRW wird ein etablierter Motorradclub verboten, weil ihm gewerbsmaessig illegales Handeln nachgesagt wird. Dann kommt aus NL ein neuer Motorradclub nach NRW, der um ein vielfaches gemeiner ist, mehr Aerger macht und versucht sich zu etablieren…egal ob Voelker, Staemme/Gemeinden oder Motorradclubs: Etablieren durch Gewalt. Anthropologisch vollkommen normales Verhalten, das man heute in unseren achso friedlichen Zeiten natuerlich hemmungslos unterdrueckt.

Das Situationsbewusstsein einschalten!

-Wo bin ich?

-Wo wird gestreikt?

-Wo wird NICHT gestreikt?

-Wie komme ich dahin?

Eigentlich sollte man davon ausgehen koennen, dass die Polizei ganz genau kundtut,

DASS sie in den Streik tritt

WARUM sie in den Streik tritt

WO dieser Streik stattfinden wird

WIE LANGE dieser Streik andauern wird

Problem hierbei: Wenn Susi Sonnenschein und Rainer Zufall wissen, wie lange sie die Luft anhalten muessen, bis 110 wieder ausrueckt, wissen die Panzerknacker und die Daltons da draussen auch, wie lange es fuer deren Opfer zwecklos sein wird, die 110 zu rufen.

Transportmittel und -wege

In jedem guten (pre|post)apokalyptischen Film sieht man, dass die Autobahnen aus der Stadt heraus, total verstopft oder Fahrzeuge an Kreuzungen total verkeilt sind. Hier gilt: Wenn’s schnell gehen soll, langsam machen! Es wird nicht binnen Stunden eure Strasse ueberrannt werden 😉 Im besten Fall auch nicht binnen einer Woche.

Spaehtrupp machen! Ich bin mir bewusst, dass es da draussen Leute gibt, die Militaerisches kategorisch ablehnen und auf garkeinen Fall irgendwelche militaerischen Gewohnheiten annehmen wollen. ABER: Es gibt nen Grund, warum es da draussen Leute gibt, die nicht morgens aufstehen und ihre Freiheiten geniessen, sondern aufstehen, um diese Freiheiten zu verteidigen – mit militaerischen Gewohnheiten. Da koennen die Leute, die ein wenig verklemmt sind, schonmal in „call of duty“ Dimensionen denken. Letztendlich ist der militaerische Weg in Sachen Aufklaerung, manchmal sogar der sicherere Weg.

  • Familie in Sicherheit zuruecklassen – wichtig: in Sicherheit!
  • In moeglichst kleiner Gruppe bewegen, also 1-3 Personen
  • Unauffaellige Kleidung tragen, keine 5000 EUR Kampfanzuege
  • Fuer den Ernstfall etwas zur Verteidigung nicht-sichtbar dabeihaben
  • Gucken, wo man am besten langgeht oder -faehrt

Bei der Bundeswehr gibt es ja fuer jeden Scheiss ein Merkwort, sei es LANGEMAPP, LANGEMARK, EMMA oder oder. In diesem Fall, heisst das Wort: LEE

„Lagebeurteilung, Entschlussfassung, Einzelbefehle“

Spaehtrupp zur Lagebeurteilung machen! Moeglichst viele Informationen aufschreiben. Und wenn es bloss eine Liste von Kreuzungen ist, die verstopft sind, wo merkwuerdige Typen eventuell sogar illegale Checkpoints betreiben, um Leute zu ueberfallen, oder oder. Da man ohnehin ortskundig ist, kann eine Zeichnung der Gegend entfallen. Dann, zurueck in seinem Platz der Gruppe, wo man seine Familie zurueckliess. Dann zusammen mit allen Leuten, die in der Lage sind, einen klaren Entschluss zu fassen, die Lage besprechen. Anhand des Entschlusses dann die klare Rollenverteilung in Form von Einzelbefehlen.

Verlegen per Marsch

Befoerderungsmittel Aufgabe 1 Aufgabe 2 Aufgabe 3 Aufgabe 4
Marsch mit KFz Fahren Fahrweg beobachten Gefahrende Strecke beobachten Zu den Seiten beobachten
Marsch zu Fuss Gruppe fuehren, nach vorne beobachten Zu den Seiten beobachten nach hinten beobachten  ZbV

Ein Beispiel hierzu:

„Lageinfo: Die Kreuzungen GHI, JKL und OPQ sind durch verkeilte und/oder brennende Fahrzeuge versperrt. Ein Durchkommen per KFz ist nicht moeglich. Kreuzungen ABC, sowie DEF sind frei befahrbar Stand heute Vormittag 10Uhr.

Meine Absicht ist es, per Marsch mit KFz beginnend in zwei Stunden, von eigener Stellung ueber die Kreuzungen ABC, sowie DEF die Ortschaft GRUENSTADT im Bundesland GRUENLAND zu erreichen, in der es keine Polizeistreiks gibt. Entfernung ca. 20.000.

Hierzu befehle ich: Die naechsten 90min Einpacken benoetigten Geraets (… siehe Liste), verstauen in KFz, Abmarschbereitschaft herstellen. Schuetze eins auf Beifahrersitz, beobachten des Fahrwegs. Schuetze zwo im Fond auf dem mittleren Sitz nach hinten sichern. Schuetze drei im Fond auf einem seitlichen Sitz nach rechts und links sichern.

Fragen hierzu?

Ausfuehrung!“

So oder so aehnlich, koennte eine Ansage des Gruppenfuehrers klingen. Ich mag da u.U. etwas eingerostet sein. In solchen Situationen, kann man auch etwas auf Formelles verzichten, solange jeder weiss, was zu tun ist. 😉

Materialliste

Die Nachbarregionen koennen rein von der Flaeche her, den Fluechtlingsstrom wohl vertragen. Stellt sich jedoch die Frage nach den Unterkuenften. Insofern sollte man sich gaenzlich von diesem wohligen Gefuehl verabschieden, es werde sich schon um einen gekuemmert. Folgende Saetze sind ohnehin tabu:

„Bei uns brennts schon nicht“

„Uns passiert schon nichts“

„Uns wird schon geholfen“

Darum:

-Wasser und Lebensmittel! Die Bundesregierung hatte ja fuer Schlagzeilen gesorgt, indem sie dem Volk zum Kauf von Vorraeten riet. *haha* Die Liste war etwas vorsichtiger als das, was das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eigentlich seit Jahrzehnten schon raet. Wenn man pro Kopf und Tag beim derzeitigen Wetter 3L Wasser rechnet, ergibt das bei vier Personen 12L Wasser pro Tag. Es gibt Trinkwasser zu 99Cent pro 5L bei EDEKA. Also 15 Liter Wasser zu 2,97 EUR und 15kg. Dosenravioli und dergleichen, runden das Ganze ab.

-Ein grosses Zelt! Es sei denn, man hat ein Auto, in dem alle vier Leute schlafen koennen. Man ist zwar grundsaetzlich in Sicherheit, wenn man GRUENSTADT erreicht hat, aber man moechte ja auch nicht unbedingt bei Scheisswetter unter freiem Himmel schlafen oder? Ein Zelt, das in Groesse geeignet ist, die gesamte Familie unterzubringen, kostet im niedrigen Preissektor keine 100 EUR. Noch ein paar Abdeckplanen, Fahrradgummies und etwas Panzertape (stage tape, Gewebeklebeband) dazu gekauft, kann man u.U. aus KFz, Zelt und Planen sogar etwas bauen, was sogar direkt bequem zu nennen ist.

-Kerzen und/oder Knicklichter! Es gibt beim TEDI oder im KIK, gerne mal ein Paket zu 30, 50, 100 Teelichtern fuer 1-3 EUR. Da kann man sich immer maln Pack mitnehmen. Beim TEDI gabs auch mal Knicklichter zu 1 EUR. Als Beleuchtung im Zelt oder als Markierung am Zelt, damit man es im Dunklen wiederfindet, sind diese Gegenstaende richtig gut

-Dosenoeffner, Besteck, ggf. Campingkocher! Wenn man schon Dosenravioli oder irgendwas Artverwandtes einpackt, was keine Aufziehlasche hat, ist ein Dosenoeffner die bequeme Alternative zum Messer 🙂 Beim Besteck – solange nicht absolut sicher ist, dass man sein Geschirr irgendwo gewaschen bekommt – lieber Party- und/oder Campingbesteck benutzen. Dasselbe gilt fuer Teller. Bei Campingkochern bitte beachten, dass gasbetriebene Kocher am besten mit wiederverschliessbarer Kartusche (Ventil) ausgestattet sein sollten.

Bei Menschen mit erhoehtem Betreuungsbedarf (Kinder, Kranke, Alte), sollte man alle Sachen einpacken, die entweder taeglich gebraucht werden oder spontan gebraucht werden koennten.

  • Spielzeug! Kinder wollen stets beschaeftigt werden. Es liegt nicht in ihrer Natur sich in eine Ecke zu legen und eine Situation auszusitzen. Zumindest nicht ohne Theater 😉
  • Medikamente, ggf. besondere Lebensmittel
  • Liegestuehle. Wenn man alt oder krank ist, die Strapazen einer Autofahrt durch ungewisse Lagen hinter sich hat, moechte man nach Ankunft in einer sicheren Gegend bestimmt nicht weiter aufrecht sitzend in einem Auto rumgammeln. Ein zusammenklappbarer Liegestuhl mit einer Decke als Unterlage, Kissen und einer Decke als Auflage, sind vom Packmass her fuer einen Marsch mit KFz noch klein genug, fuer den Patienten jedoch von unschaetzbarem Wert. Zwangshaltungen koennen auch zum Tode fuehren, indem die Muskeln uebersaeuern.

-Ich will absolut und definitiv jedem davon abraten, irgendwelche Waffen mitzunehmen, wenn er eine von der Polizei bestreikte Gegend verlaesst, um in eine nicht-bestreikte Gegend zu gehen, die nicht 100% legal zu fuehren sind. Den Behoerden wird es aehnlich wie bei der innerdeutschen Grenzoeffnung gehen: Sie werden absolut nicht sicher sein, was jetzt passiert, was jetzt zu tun ist, wie der Situation zu begegnen ist und im Zweifelsfall ueberreagieren.

-Radios, Batterien, bei mehreren KFz oder Gruppen auch Funkgeraete. Jeder sollte wissen, auf welchen Frequenzen ein Radiosender in der Gegend zu erwischen ist. Die Frequenz 106,600MHz scheint eine ueberall gebraeuchliche Frequenz zu sein. Wer es praktisch mag: Es gibt Funkgeraete mit eingebautem Radioempfaenger! 🙂

Tipps fuer den Marsch

Wer kennt es nicht: Man steht im Eingangsbereich eines Zuges, moechte aussteigen und die Personen vor einem machen zwei Schritt vor die Tuer und bleiben dann zur Orientierung stehen. Moechtet ihr so ein dummer Sausack sein? Nein! Man begibt sich dann erstmal zur Mitte des Bahnsteiges oder wenn die andere Seite grad nicht benutzt wird, weil kein Zug dort erscheint, geht man auf die andere Seite des Bahnsteiges und haelt dann an. Dasselbe gilt fuer’s Fluechten 😉 Wenn alle Leute bestreikte Gegenden verlassen und direkt auf der Reviergrenze zwischen den PD/PI/PK stehenbleiben, wird man fuer ein ziemliches Chaos sorgen, weil man dann

  • den anderen Fluechtenden im Wege steht, ein Stau entsteht
  • per Leithammelprinzip die anderen dazu bewegt, ebenfalls anzuhalten – man hat’s ja geschafft

Man kann ruhig mal 1-2 Gemeinden durchqueren, bevor man irgendwo bei einer PD/PI/PK stehenbleibt und nachfragt, wo man sich denn problemlos hinstellen koennte. Sofern das Handynetz noch steht, kann man sich auch telefonisch leiten lassen, wo man sich problemlos hinbegeben kann. Geht mal nicht davon aus, dass die Leute sich mit Konfetti und Transparenten an die Strasse stellen, damit man weiss, wo man sich hinbegibt. Wenn Gefahr in Verzug ist (kritischer Zustand einer Person), gilt das natuerlich nicht. Da hat Menschenleben Vorrang und man sollte auf schnellstem Wege ein Krankenhaus anfahren.

Generelle Tipps

Ich habe in Blogeintraegen vorher schonmal die Schneekatastrophen 1978/79 erwaehnt. Das ist nichts, was man lange kommen sieht. Das entwickelt sich binnen weniger Tage/Stunden. Wohl denen, die es zuerst erkennen. Wie ich einleitend schrieb: die wenigsten Leute wussten von der Gefahr des Generalstreiks und es war wohl vergleichsweise knapp.

Also?

-Wenn man in seinem Bekanntenkreis Leute hat, die aehnlich vorsichtig sind wie ihr und meine Texte nicht als kompletten geisteskranken Bullshit abtun, verbringt Zeit mit den Leuten und organisiert euch! Tauscht euch aus!

-Seid vorsichtig mit irgendwelchen Apokalypse-Survival-Fraggles im Internet! Spaetestens das Anraten eines Bunkerbaus, sollte euch vorsichtig stimmen. Saferoom ja, Bunker nein.

-Leitsatz Militaer: Ohne Kommunikation ist alles Scheisse! Es gibt genug Moeglichkeiten auf 27, 149 oder 446 MHz, um lizenzfrei mit anderen Leuten in Verbindung zu stehen. Sich mit Geraeten eindecken, die diese drei Frequenzbaender abdecken, ist verglichen mit einem Menschenleben, eher guenstig. Mit viel Glueck sogar unter 100 EUR machbar.

Einmaleins der privaten Funkbaender

CB-Funk: recht gut etabliert hat sich Kanal 9 AM, um schnell Kontakt zu anderen Menschen herzustellen. Geklaut von hier

Kanal Frequenz (MHz) Besonderheit Kanal Frequenz (MHz) Besonderheit
01 26,965 empfohlener Anrufkanal (FM) 02 26,975 inoffizieller Berg-DX-Kanal (FM)
03 26,985 04 27,005 empfohlener Anrufkanal (AM)/Anrufkanal Feststationen (AM)
05 27,015 Kanal wird von italienischen Fernfahrern in Deutschland und Italien benutzt. 06 27,025 Datenkanal (D)
07 27,035 Datenkanal (D) 08 27,055
09 27,065 Fernfahrerkanal (AM)/weltweiter Notrufkanal 10 27,075
11 27,085 freigegeben zur Zusammenschaltung mehrerer CB-Funkgeräte über eine Internetverbindung in Deutschland 12 27,105
13 27,115 14 27,125 oft verwendet für Spielzeug-Fernsteuerungen (mittels Selektivton)
15 27,135 inoffizieller Anrufkanal SSB (USB) 16 27,155 Funkverkehr mit und zwischen Wasserfahrzeugen
17 27,165 Kanal wird von dänischen Schwertransportfahrern in Deutschland und Dänemark benutzt. 18 27,175
19 27,185 empfohlener Fernfahrerkanal (FM)/oft von Walkie-Talkies genutzt/teilweise auch als Notrufkanal angegeben/auch vonBabyfonen genutzt 20 27,205 zum Antennenabgleich genutzte Mitte bei 40-Kanal-Geräten, wird in Österreich sehr oft für Schwertransportfahrten benutzt
21 27,215 türkischer Anrufkanal in Deutschland und Europa (FM) 22 27,225 oft von Walkie-Talkies genutzt, auch von Babyfonen genutzt, wird auch als Anrufkanal für rumänische Fernlastfahrer verwendet
23 27,255 Die Kanäle 23, 24, 25 sind sog. Dreher, sie folgen nicht dem aufsteigenden 10-kHz-Raster 24 27,235 Datenkanal (D)
25 27,245 Datenkanal (D), USB ROS Intern. 26 27,265
27 27,275 28 27,285 Kanal wird von polnischen Fernfahrern in Deutschland benutzt, Anrufkanal in Polen, wobei allgemein die CB-Kanalfrequenz in Polen um 5 kHz niedriger ist.
29 27,295 Freigegeben zur Zusammenschaltung mehrerer CB-Funkgeräte über eine Internetverbindung in Deutschland 30 27,305 inoffizieller DX-Kanal (FM), Anrufkanal für Funker aus dem ehemaligen Jugoslawien
31 27,315 inoffizieller DX-Kanal (FM) 32 27,325
33 27,335 34 27,345 freigegeben zur Zusammenschaltung mehrerer CB-Funkgeräte über eine Internetverbindung in Deutschland
35 27,355 öffentlicher Kanal 36 27,365 Datenkanal USB ROS international
37 27,375 Gateway-Kanal Österreich, FM 38 27,385 inoffizieller internationaler DX-Kanal (LSB)
39 27,395 Freigegeben zur Zusammenschaltung mehrerer CB-Funkgeräte über eine Internetverbindung in Deutschland 40 27,405 ab März 2016 freigegeben zur Zusammenschaltung mehrerer CB-Funkgeräte über eine Internetverbindung in Deutschland (FM/AM/SSB in D)Anrufkanal Schweiz (CH) (FM), Anrufkanal für ungarische Fernlastfahrer (USB)

Freenet: Vergleichsweise unbekannt, in meinen Augen wegen der Nutzung des 2-Meter-Bandes jedoch recht attraktiv. Kanalliste geklaut hier.

Kanal Frequenz
1 149,0250 MHz
2 149,0375 MHz
3 149,0500 MHz
4 149,0875 MHz
5 149,1000 MHz
6 149,1125 MHz

PMR-Funk: Das wohl erfolgreichste Konkurrenzband zum klassischen CB-Funk. Kanalliste geklaut von hier.

Kanal Frequenz
in MHz
Nutzung (Inoffiziell)
1 446,00625 Standardfrequenz, unterstützt von jedem Gerät,
immer Kanal 1
2 446,01875 Geocachingkanal
3 446,03125
4 446,04375 Bei Dreikanal-PMR-Funkgeräten Kanal 2.
5 446,05625 Contestkanal
6 446,06875 Kanal für Veranstaltungen
7 446,08125 Bei Dreikanal-PMR-Funkgeräten Kanal 3.
8 446,09375 Fahrzeugkanal

-Warum ist der Kanal 3 rot markiert? Es gibt fuer Grosslagen einen wunderbaren Merksatz zur Benutzung von Funk durch Privatleute. Es ist die 3-3-3 Regel:

„Kanal 3, alle 3 Stunden, fuer 3 Minuten“

Abgesehen davon, dass sich im CB-Funk Bereich der Kanal 9 als Anruf- und Notrufkanal etabliert hat, kann man dies auf allen anderen Baendern 1:1 umsetzen.

-Wer kennt die 3-3-3 Regel? In Deutschland ist diese Regel verhaeltnismaessig unbekannt, weil sich zuviele Leute darauf verlassen, jederzeit den Notruf waehlen zu koennen. In 99,999% der Faelle, ist auch Verlass drauf. Wenn man jedoch einmal im Internet recherchiert, wie oft Notrufnummern ausfallen – auch in Gegenden, in denen ich gewohnheitsmaessig unterweg bin – koennte man auf die Idee kommen, dass die Chancen so ein Zeitfenster mal zu erwischen, garnicht schlecht stehen 😉

-Ich habe bei Amazon ein Baofeng PMR-Funkgeraet fuer die 2m und 70cm Baender gefunden. Kann ich das nehmen? Jein! In einer Grosslage wird man mutmasslich nicht nach einer Amateurfunklizenz gefragt, die Inbetriebnahme dieser Geraete ohne sogenannten „E“ bzw. „A“ Schein, ist jedoch nicht erlaubt. Man hat natuerlich dann verglichen mit den 500mW Sendeleistung eines Freenet- oder PMR-Funkgeraets, mit 1000 oder gar 4000mW, in Ausnahmen sogar 8000mW, ganz eindeutig die Hosen an, was Sendeleistung angeht 😉 Man kann, darf jedoch nicht, diese Funkgeraete auf den Freenet, LPD und PMR Baendern benutzen. Selbst das Einklinken in das Headset bei McD*nalds, ist in der Theorie garkein Problem

So weit, so gut…

Dieses Szenario beschreibt ein moegliches, jedoch vergleichsweise unwahrscheinliches Ereignis. Ich bin nicht der Ansicht, dass sowetwas passiert, bin mir aber bewusst, dass dies passieren KANN. Wenn man schon den Anspruch hat, auf viele Szenarien vorbereitet zu sein, dann sicher auch auf dieses. Macht euch Gedanken drueber, habt beim Planen viel Spass.

 

Bravo four Whiskey, OUT

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